Kastenwendenkopf - 2.329 m

Aktualisiert: März 7

Mit einem Talhatscher startet die Skitour zum Kastenwendenkopf. Ob sich's lohnt? Keine Frage, die Landschaftseindrücke im langen Grund sind einmalig!


Höhendifferenz: 1.190 hm | Distanz: 7 km | Dauer: 3,5 - 4 h | Exposition: SW, NW, N

Lange Anfahrt lohnt sich

Heute starten wir eine Skitour im Unterland, Testlauf für meine neuen Tourenski. Fast 1.5 h Anfahrt - da muss wohl ein lohnendes Ziel dahinter stecken. Nach Kelchsau im langen Grund (Maut 5€) kurz nach der Erla Brennhütte wird geparkt. Start um 8.15 Uhr, heute mit Hund im Team. Die Tour beginnt mit wenig Gewinn an Höhenmetern. Nach der ersten Hütte zweigt bald ein Forstweg links ab, dann beginnt die Tourenspur durch den Wald, die immer wieder einen kleinen Bach quert. Waldgrenze erreicht, wir merken schnell - der Regen hat es bis auf einer Höhe von 1800 m gut gemeint.



Landschaftsbegeisterung

Endlich Neuschnee unter den Skiern. Die frisch gespurte Tourenspur führt durch Landschaftsecken, die keine Wünsche offen lassen. Ich bin immer wieder perplex von solchen Augenblicken in meiner Heimat Tirol! Über mäßig steile Hänge geht es weiter bergauf bis zum eingeschneiten Schöntalsee. Die bekannte Pallspitze links von uns hat heute nur wenige Besucher angelockt.


Kleines, feines Gipfelkreuz

Das letzte Stück zum Kastenwendenkopf ist mit viel Genuss von der Umgebung schneller erledigt als gedacht. Ankunft am Gipfelkreuz - klein aber fein, selbst gebastelt? Als hätten wir von der Landschaft nicht schon genug, gibt es noch einen Rundum-Blick on top vom Feinsten.

Abfahrt wie Aufstieg. Der Schnee weiter unten ist doch besser als gedacht. Vom Pulver haben wir nicht ganz so viel abbekommen, dafür erhält der Kastenwendenkopf landschaftsmäßig fünf Sterne! Und noch ein Fazit meiner neuen Skier - federleicht im Vergleich zu den alten Brettern. Ich bin begeistert!

16.03.2019