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Knieberg/Col Quaternà, Sexten - 2.459 m

Die Auffahrt führt über den Forstweg bis du schlussendlich auf die Route des berühmten Stoneman kommst. Bei der Biketour zum Knieberg/Col Quaternà ist der Ausblick zu den Sextener Dolomiten gigantisch!

Höhendifferenz: 1.220 hm | Distanz: 30 km | Dauer: 5 - 5,5 h


Auffahrt über die Nemes Alm

Im Fischleintal bei Moos/Moso wird geparkt. Zeitig starten wir die heutige Biketour zum Knieberg, nachmittags sind wie auch in den letzten Tagen wieder Gewitter vorhergesagt. Über den Forstweg kommen zwischendurch immer wieder etwas steilere Anstiege auf uns zu, dann geht's angenehm weiter über die Nemes Alm. In Begleitung von gefühlt 100 Kühen legen wir noch die letzten Höhenmeter im Sattel bis zum Kniebergsattel zurück - hier befindet sich übrigens eine der Stempelstellen des Stoneman-Trails. Dann geht's bald mit dem Bike Huckepack zum Gipfel. Auch wenn in meinem Fall beim Rückweg vom Knieberg letztendlich doch mehr geschoben als gefahren wird, kommt mein Bike mit an's Ziel. Das Absperren am Berg gibt mir persönlich ein ungutes Gefühl.



Sextener Dolomiten im Blick

Ankunft am Gipfel, das Wetter hält noch tip top. Der Ausblick hier oben ist mal wieder ein Traum - wir stehen direkt gegenüber von den Sextener Dolomiten. Die Ruhe hier wird heute noch ein ganzes Stück mehr genossen. In der Gegend der drei Zinnen sah es bei der vorgestrigen Tour nämlich anders aus - liegt aber auch daran, dass die Saison hier gerade voll im Gange ist. Gipfeljause genossen, die Abfahrts-Vorfreude steht uns ins Gesicht geschrieben. Runter vom Knieberg, rauf auf's Bike.


Flowpassagen bis in's Tal

Wir entscheiden uns für unsere eigene Abfahrtsvariante - eher eine Schnapsidee? Schnell endet die Trailerei, ein Tragestück von circa zehn Minuten ist angesagt. Da hat der Winter wohl seine Spuren hinterlassen. Ist dieser erste verstrickte Part aber geschafft, ist die Abfahrtsgaudi groß. Somit also doch alles richtig gemacht! Sogar im Tal ab dem Kreuzbergpass zurück nach Moos wird's nochmals richtig flowig. Die letzten 15 Minuten kommt dann noch eine Dusche von oben. Nach den täglichen Nachmittags-Sommergewittern der letzten Tage sind wir's jetzt ja schon fast gewohnt nicht trocken von der Tour zurückzukommen - irgendwie sind wir auf den Geschmack gekommen.

27.06.2019


Wichtiges für deinen Bergmoment