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Demut-Passage Stoneman, Sexten - 2.543 m

Die Biketour über die Demut-Passage des Stoneman fordert mit einem Auf und Ab nicht gerade wenig Kondition. Der Trailspaß lässt aber jede Anstrengung wieder vergessen – Diese Tour wirst du sicher nicht bereuen!


Höhendifferenz: 1440 hm | Distanz: 40 km | Dauer: 6,5 - 7 h


Stoneman Trail by Roman Stauder

Beim Bikefestival in Riva del Garda im Mai von Roland seine persönliche Empfehlung erhalten, seitdem stand die Tour auf der To Do-Liste. Heute ist's soweit, auch wenn wir nur einen Teil des Stoneman Trails zurücklegen, die Demut-Passage ist ohnehin der bekannteste Abschnitt. Für unsere Zeit hier bei den Sextener Dolomiten verbringen wir die Nächte übrigens in einem absolut empfehlenswerten Airbnb in Casada. Von dort aus starten wir die heutige Biketour - Naja fast, nach Sexten nehmen wir den Dolomiti Bus (Fahrradmitnahme bedingt möglich) pünktlich um 7.00 Uhr morgens. Es kann losgehen. Erste Etappe: Sillianer Hütte.



Auf und Ab entlang der Bergkette

Nach der Auffahrt auf Asphalt, später entlang des Forstweges und einem schmaleren Wanderweg - Ankunft auf der Sillianer Hütte. In ein paar Stunden sind Gewitter angesagt, was uns nicht lange hier verweilen lässt. Eine Jause zur Stärkung muss aber schon noch her, der erste Abschnitt hat ganz schön an unseren Kräften gezehrt. Mit aufgefüllter Energie geht's weiter. Nach dem gedachten höchsten Punkt der Tour, gibt's doch immer wieder erneute Anstiege entlang der Bergkette. Auch ein paar Schiebestücke sind mit dabei. Wir haben eigentlich schon mit mehr Abfahrtsfreude gerechnet, die lässt aber wohl noch auf sich warten - wahrscheinlich damit die Vorfreude noch mehr ansteigen kann.


Krönender Abschluss

Bei dem ständigen Auf und Ab musste in unserem Fall auch mal ein Nervenpäuschen eingelegt werden, bei dem wir uns nur noch scheinheilig angrinsten - in Gedanken: "Okay jetzt hätt' ich doch gern mal mehr vom Ab". Nach dem Knieberg sind's dann nur noch zwei kleine, feine Anstiege und dann sitzt der Flow perfekt.

Schwarze Wolken ziehen über uns, es donnert - jetzt aber schnell, mit Gewitter am Berg ist nicht zu spaßen. Umso schneller werden die Trails bewältigt. Das sorgt für richtig Laune am Schluss! Das Finale heilt alle Anstrengungs-Wehwehchen und wir haben sogar noch zeitig ein Dach über'n Kopf bevor uns das Gewitter erreicht.

25.06.2019


Wichtiges für deinen Bergmoment